Schriftzug auf grünem Hintergrund

Kategorie: Kommunikation - Beziehung

In dem Film „Mein Essen mit Andre“ unterhalten sich zwei Schauspieler bzw. Regisseure über alle wichtigen Themen des Lebens und über ihre persönlichen Erfahrungen. Der eine beschreibt ein ergreifendes Erlebnis, das er „Bienenkorb“ nennt: Als er mit einer Gruppe von NachwuchsSchauspielern eine Übung machte, bei der jeder sich bewegen durfte, wie er wollte (eine sogenannte Bewegungsimprovisation), kam es nach und nach immer mehr zu einem gemeinsamen Schwingen der Gruppe, immer mehr verbanden sich die einzelnen Bewegungen zu einer einzigen, an der alle Anteil hatten. Erst nach einiger Zeit ebbte die Gemeinsamkeit wieder ab und es kam zu einem Zerfallen in einzelne Bewegungen. Alle aber waren berührt von diesem Spontanerlebnis der gegenseitigen Verbundenheit.

Empfehlung: vor Heranziehen des Beiblattes eigene Assoziationen und Ideen für Aktionen etc. aufsteigen lassen

Assoziationen

• Formen und Ziele, Vorteile, Nachteile von Gemeinschaften, Vereinen, Bündnissen
• Lobbying, Mobbing, Bossing
• Aufgehen oder untergehen in der Wir-Beziehung, präpersonale Verbindungen und Vermischungen, Aufgehen in der „Ursuppe“ mit völliger  Auflösung des Ichs
• Gruppendynamik, Funktionen und Rollen in Gruppen
• Masse bzw. Aggregat und ihr Unterschied zu Gruppen
• Transpersonale Gemeinschaft (völlige Integration bei voll bleibender Individualität), Inklusion, wann Inklusion, wann Integration, Selbsthilfegruppen, Gemeinschaftserlebnisse
• Was macht man besser allein und was gemeinsam?
• Was ist ein „Apparatschik“?
• Gefährliche Vereinigungen – Gemeinschaft ist nicht automatisch förderlich – welche Kriterien machen eine förderliche Gemeinschaft aus?

Lässt sich aus diesen Assoziationen bzw. aus der kritischen Situation/dem Fallbericht eine Reflexion/
Aktion ableiten und formulieren?

Hilfsmittel zur Umsetzung

Zur Auseinandersetzung mit obigem Fallbericht 4 aus „Werte – wie und wofür wir leben“ (S. 17-18) stehen folgende Hilfsmittel zur Verfügung: 

  • Leitfaden „Werte bilden – Werte leben“ (S. 5)
  • Einsatzbeispiele (S. 6-8)
  • WissensWertes zum Vertiefen des eigenen Wissens rund um Werte und Fallbetrachtungen. (ab S. 63)